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Wurzelkanalbehandlung

Durch eine tiefe Karies kann es zu einer Entzündung des Zahnnervs kommen, was sich durch eine Heiß-Kalt-Empfindlichkeit oder Schmerzen bemerkbar macht. Wird der Zahn jetzt nicht behandelt, töten die Bakterien den Nerv ab und es kommt zwangsläufig zu einer Entzündung des Knochens um die Wurzelspitze. Diese chronische Entzündung ist oft relativ lange schmerzfrei, kann aber jederzeit in einen akuten Zustand übergehen und zu einem Abszess und starken Schmerzen führen.

Ziel einer Wurzelkanalbehandlung ist es, das bakteriell infizierte Gewebe zu entfernen und dadurch den Zahn zu erhalten. In der Regel ist dies mit einer lokalen Betäubung schmerzfrei durchführbar.

Im Inneren eines Zahnes befinden sich der Nerv und die Blutgefäße die zusammen das Zahnmark, die so genannte Pulpa, bilden. Ein Zahn hat zwischen einem und vier Wurzelkanäle. Diese werden mit Instrumenten erweitert und mit verschiedenen Spüllösungen gereinigt. Um eine langfristige Beschwerdefreiheit zu erzielen, sollte der Nervenkanal möglichst bis zur Wurzelspitze gereinigt werden. Meist wird nach der ersten Behandlung ein Medikament in den Zahn eingebracht, das verbliebene Bakterien abtötet. Um einen dauerhaften und bakteriendichten Verschluss des Wurzelkanalsystems zu gewährleisten, werden die aufbereiteten und trockenen Kanäle in einer weiteren Sitzung aufgefüllt.

Leider werden diese zusätzlichen Bemühungen von den gesetzlichen Krankenkassen noch immer nicht honoriert. Wir bitten Sie daher um Verständnis, daß hier eine Zuzahlung nötig ist.

Da uns das Wohl und die Zähne unserer Patienten sehr am Herzen liegen, beraten wir Sie auf Wunsch natürlich sehr gerne ausführlicher in unserer Praxis.

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